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Abgeschl. Projekte Auftaktveranstaltung zum 5. Queer History Month (2018)

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Abgeschl. Projekte Auftaktveranstaltung zum 5. Queer History Month (2018)

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Fieldset:

Am 14. November 2017 fand die Auftaktveranstaltung zum 5. Queer History Month im Jugend Museum in Berlin-Schöneberg statt. Insgesamt waren Jugendliche aus fünf Berliner Oberschulen anwesend: Kurt-Schwitters-Schule, Ellen-Key-Schule, Nelson-Mandela-Schule, Bettina-von-Arnim-Schule und die Friedensburg Oberschule.

Kurt Schwitters Schule

Die sich im Rahmen des QHM gründende AG der Kurt Schwitters Schule hat sich zum Ziel gesetzt Aktionen die auch schon in der Vergangenheit erfolgreich gelaufen sind, als regelmäßige Aktionen zu etablieren (z.B. „Kurt küsst“ oder „Queer Dressing Day“). Dadurch soll im Schulleben queere Sichtbarkeit verstärkt und ein bewussterer Umgang mit dem Thema auch über mehrere Schuljahre erreicht werden.

Welche Akzente die Schüler*innen letztlich setzen werden, wird sich noch zeigen.

Ellen Key Schule

Die AG Vielfalt hat sich beim Kick Off- Workshop mit dem Projekt Diversity Box folgende Projektidee überlegt:

(temporäre) Umgestaltung einer Schultoilette zum Safe Space/ Gender neutraler Toilette inkl. Plakat-Kampagne auf der Toilette, auf denen über Begriffe zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt informiert wird, Aufklärung über diskriminerungsfreie Sprache. Kartenspiel etc.

Hintergrund: Beleidigende Sprüche bzw. diskriminierende Sprache auf den Klos und in der Schule an sich.

Nelson-Mandela-Schule und LSVD

Die Schüler*innen der Nelson-Mandel-Schule sind Mitglieder der Gender und Sexuality Alliance (GSA), die es an der Schule seit bereits mehreren
Jahren gibt und die sich in verschiedenen Zusammensetzungen jede Woche trifft. Die Gruppe wird von einer Lehrperson unterstützt.

Die Nelson-Mandela Schule ist eine bilinguale Schule und der Workshop wurde auf Englisch abgehalten. Die Gruppe setzte sich mit folgenden Fragen auseinander:

  • Was motiviert Euch beim QHM teilzunehmen?
  • Welches Thema interessiert Euch besonders?
  • Was möchtet ihr erreichen/verändern?
  • Wen sie möchtet ihr erreichen?
  • Mit welchen Medien kennt ihr Euch aus/ welche Medien möchtet ihr benutzen?

Die Teamerin Lydia Malmedie hatte einige Zeitungsartikel zu verschiedenen aktuellen Themen als Inspirationsquellen zu folgenden Themen mitgebracht: Transgender Kommandeur in der deutschen Bundeswehr, Ehe für Alle, Projekt des LSVD für LGBTI Geflüchtete, - LGBTI Mehrgenerationenhaus, Erste Adoption durch zwei Väter.

Die Gruppe diskutierte die Antworten auf die obigen Fragen, sowie die Themenvorschläge. Es kristallisierte sich heraus, dass die Schüler*innen den Black und den Queer History Themen zusammen diskutieren möchten, da sie an ihrer Schule beide relevant sind und ihrer Meinung nach nicht genügend über die Themen gesprochen wird. Ziel ist also zu erreichen, dass die Themen stärkere Aufmerksamkeit bekommen. Die Hauptzielgruppe sind Mitschüler*innen und als zweite Zielgruppe auch Lehrkräfte. Es sollte ein Projekt sein, was die GSA an der Schule bekannter macht und es Schüler*innen erleichtert dort teilzunehmen. Die Schüler*innen entschieden sich dazu eine Projektwoche an ihrer Schule zu initiieren, in deren Rahmen verschiedene kleine Projekte durchgeführt werden können. Ideen hierfür waren z.B.:

  • Filmvorführung;
  • anonymisierte Erfahrungsberichte von Schüler*innen der eigenen Schule als Ausstellung;
  • Infomaterialien über die Definitionen und deren Geschichte von Worten wie Lesbisch, Schwul, Bisexuelle, Transgender, Intersex sowie des N-Worts aber auch Worte wie Spastiker etc., sowie möglicherweise eine Befragung von Eltern und Großeltern zu den Schimpfworten ihrer Jugend;

Es wurden erste Überlegungen angestellt, welche sozialen Medien für die verschiedenen Projekte eingesetzt werden könnten, z.B. WhatsApp und Snap Chat.
Anschließend führte die Gruppe eine kurze Stakeholderanalyse durch bei der die Schlüsselpersonen/Personengruppen, die zum Gelingen des Projektes wichtig sind, identifiziert wurden. Sie sprachen darüber, mit welchen Botschaften/mit welchem Auftreten, diese für die Idee gewonnen werden können. Zudem beratschlagten die Schüler*innen auf den Vorschlag der Teamerin hin auch über mögliche Risiken für das Gelingen des Projektes und wie diese vermieden werden können. Hier wurde vor Allem genannt, dass die Projekte nicht zu ‚gewollt‘ herüber kommen dürften und eher Interesse und Spannung von Mitschüler*innen erzeugen müssten, als das es ‚uncool‘ sei. Eine Möglichkeit dieses Risiko gering zu halten sei vor Allem die Lehrkräfte von der Idee zu überzeugen, aber sie sprachen auch darüber, dass eine Fokusgruppe für Feedback hier von Bedeutung sein könnte.

Lydia Marmeldie brachte auch das Thema Finanzierung auf und riet den Schüler*innen sich auch zum Beispiel an Gruppen wie den Elternausschuss und die Friends-of-Nelson-Mandela Gruppen zu wenden. Die nächsten Schritte für die Schüler*innen wird sein ihre Idee mit den anderen Mitgliedern der GSA zu teilen und sich auf einen Projektzeitraum festzulegen, sowie welche Projektideen verwirklicht werden können, sowie Aufgabenverteilung, Liste benötigter Ressourcen und Erstellung eines Projektplans für die einzelnen Projekte. Es werden Kontakte zu möglichen Referent*innen hergestellt.

Bettina von Arnim Schule & Jugend Museum

Die Reinickendorfer Schule nimmt zum ersten Mal  am Queer History Month  teil. Zur Auftaktveranstaltung kamen zwölf Schülerinnen ins Jugend Museum, um Projektideen zu entwickeln. Im Laufe des Workshops gelang es Themen zu finden, die für die Jugendlichen besonders interessant sind: Coming out, Identität und Homophobie. Die Schülerinnen planen zu diesen Themen Interviews mit Expert*innen und  Menschen aus ihrem Umfeld zu führen. Dadurch möchten sie eine Vielzahl an Geschichten und Informationen sammeln. Auf dieser Basis wollen die Schülerinnen eine fiktive Geschichte schreiben, die sich mit den Themen Coming out, Identität und Homophonie beschäftigt. Möglichweise könnte diese Geschichte als Theaterstück, Film oder einen Hörbeitrag umgesetzt werden. Parallel dazu sollen Plakate entstehen, die auf das Thema aufmerksam machen und für mehr Akzeptanz werben.  

Friedensburg-Oberschule und Lambda Berlin-Brandenburg e.V. (Queer@School) mit Schwules Museum*

Die teilnehmenden Klassen der Oberschule sowie die "Schule ohne Rassismus"-Gruppe der Schule erarbeiten Ideen, wie Informationen über queere Geschichte an ihrer Schule präsentiert werden können. Dazu bietet das Schwule Museum sowie das Projekt "Queer@School" von Lambda verschiedene Workshops und Führungen an, bei denen sich die Klassen inhaltlich informieren können. Lambda bietet dabei Workshops an, die entweder in der Einrichtung oder vor Ort an der Schule von ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen durchgeführt werden. Die Inhalte dieser Workshops werden dabei mit den jeweiligen Gruppen vorab besprochen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die Gruppen der Schule das Jugendzentrum von Lambda besichtigen können.
Die Inhalte dieser Workshops wollen die Gruppen der Schule dann aufarbeiten und während des QHMs in ihrer Schule in Form von Videopräsentationen, Installationen oder Ähnlichem präsentieren.


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Am 14. November 2017 fand die Auftaktveranstaltung zum 5. Queer History Month im Jugend Museum in Berlin-Schöneberg statt. Insgesamt waren Jugendliche aus fünf Berliner Oberschulen anwesend: Kurt-Schwitters-Schule, Ellen-Key-Schule, Nelson-Mandela-Schule, Bettina-von-Arnim-Schule und die Friedensburg Oberschule.

Kurt Schwitters Schule

Die sich im Rahmen des QHM gründende AG der Kurt Schwitters Schule hat sich zum Ziel gesetzt Aktionen die auch schon in der Vergangenheit erfolgreich gelaufen sind, als regelmäßige Aktionen zu etablieren (z.B. „Kurt küsst“ oder „Queer Dressing Day“). Dadurch soll im Schulleben queere Sichtbarkeit verstärkt und ein bewussterer Umgang mit dem Thema auch über mehrere Schuljahre erreicht werden.

Welche Akzente die Schüler*innen letztlich setzen werden, wird sich noch zeigen.

Ellen Key Schule

Die AG Vielfalt hat sich beim Kick Off- Workshop mit dem Projekt Diversity Box folgende Projektidee überlegt:

(temporäre) Umgestaltung einer Schultoilette zum Safe Space/ Gender neutraler Toilette inkl. Plakat-Kampagne auf der Toilette, auf denen über Begriffe zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt informiert wird, Aufklärung über diskriminerungsfreie Sprache. Kartenspiel etc.

Hintergrund: Beleidigende Sprüche bzw. diskriminierende Sprache auf den Klos und in der Schule an sich.

Nelson-Mandela-Schule und LSVD

Die Schüler*innen der Nelson-Mandel-Schule sind Mitglieder der Gender und Sexuality Alliance (GSA), die es an der Schule seit bereits mehreren
Jahren gibt und die sich in verschiedenen Zusammensetzungen jede Woche trifft. Die Gruppe wird von einer Lehrperson unterstützt.

Die Nelson-Mandela Schule ist eine bilinguale Schule und der Workshop wurde auf Englisch abgehalten. Die Gruppe setzte sich mit folgenden Fragen auseinander:

  • Was motiviert Euch beim QHM teilzunehmen?
  • Welches Thema interessiert Euch besonders?
  • Was möchtet ihr erreichen/verändern?
  • Wen sie möchtet ihr erreichen?
  • Mit welchen Medien kennt ihr Euch aus/ welche Medien möchtet ihr benutzen?

Die Teamerin Lydia Malmedie hatte einige Zeitungsartikel zu verschiedenen aktuellen Themen als Inspirationsquellen zu folgenden Themen mitgebracht: Transgender Kommandeur in der deutschen Bundeswehr, Ehe für Alle, Projekt des LSVD für LGBTI Geflüchtete, - LGBTI Mehrgenerationenhaus, Erste Adoption durch zwei Väter.

Die Gruppe diskutierte die Antworten auf die obigen Fragen, sowie die Themenvorschläge. Es kristallisierte sich heraus, dass die Schüler*innen den Black und den Queer History Themen zusammen diskutieren möchten, da sie an ihrer Schule beide relevant sind und ihrer Meinung nach nicht genügend über die Themen gesprochen wird. Ziel ist also zu erreichen, dass die Themen stärkere Aufmerksamkeit bekommen. Die Hauptzielgruppe sind Mitschüler*innen und als zweite Zielgruppe auch Lehrkräfte. Es sollte ein Projekt sein, was die GSA an der Schule bekannter macht und es Schüler*innen erleichtert dort teilzunehmen. Die Schüler*innen entschieden sich dazu eine Projektwoche an ihrer Schule zu initiieren, in deren Rahmen verschiedene kleine Projekte durchgeführt werden können. Ideen hierfür waren z.B.:

  • Filmvorführung;
  • anonymisierte Erfahrungsberichte von Schüler*innen der eigenen Schule als Ausstellung;
  • Infomaterialien über die Definitionen und deren Geschichte von Worten wie Lesbisch, Schwul, Bisexuelle, Transgender, Intersex sowie des N-Worts aber auch Worte wie Spastiker etc., sowie möglicherweise eine Befragung von Eltern und Großeltern zu den Schimpfworten ihrer Jugend;

Es wurden erste Überlegungen angestellt, welche sozialen Medien für die verschiedenen Projekte eingesetzt werden könnten, z.B. WhatsApp und Snap Chat.
Anschließend führte die Gruppe eine kurze Stakeholderanalyse durch bei der die Schlüsselpersonen/Personengruppen, die zum Gelingen des Projektes wichtig sind, identifiziert wurden. Sie sprachen darüber, mit welchen Botschaften/mit welchem Auftreten, diese für die Idee gewonnen werden können. Zudem beratschlagten die Schüler*innen auf den Vorschlag der Teamerin hin auch über mögliche Risiken für das Gelingen des Projektes und wie diese vermieden werden können. Hier wurde vor Allem genannt, dass die Projekte nicht zu ‚gewollt‘ herüber kommen dürften und eher Interesse und Spannung von Mitschüler*innen erzeugen müssten, als das es ‚uncool‘ sei. Eine Möglichkeit dieses Risiko gering zu halten sei vor Allem die Lehrkräfte von der Idee zu überzeugen, aber sie sprachen auch darüber, dass eine Fokusgruppe für Feedback hier von Bedeutung sein könnte.

Lydia Marmeldie brachte auch das Thema Finanzierung auf und riet den Schüler*innen sich auch zum Beispiel an Gruppen wie den Elternausschuss und die Friends-of-Nelson-Mandela Gruppen zu wenden. Die nächsten Schritte für die Schüler*innen wird sein ihre Idee mit den anderen Mitgliedern der GSA zu teilen und sich auf einen Projektzeitraum festzulegen, sowie welche Projektideen verwirklicht werden können, sowie Aufgabenverteilung, Liste benötigter Ressourcen und Erstellung eines Projektplans für die einzelnen Projekte. Es werden Kontakte zu möglichen Referent*innen hergestellt.

Bettina von Arnim Schule & Jugend Museum

Die Reinickendorfer Schule nimmt zum ersten Mal  am Queer History Month  teil. Zur Auftaktveranstaltung kamen zwölf Schülerinnen ins Jugend Museum, um Projektideen zu entwickeln. Im Laufe des Workshops gelang es Themen zu finden, die für die Jugendlichen besonders interessant sind: Coming out, Identität und Homophobie. Die Schülerinnen planen zu diesen Themen Interviews mit Expert*innen und  Menschen aus ihrem Umfeld zu führen. Dadurch möchten sie eine Vielzahl an Geschichten und Informationen sammeln. Auf dieser Basis wollen die Schülerinnen eine fiktive Geschichte schreiben, die sich mit den Themen Coming out, Identität und Homophonie beschäftigt. Möglichweise könnte diese Geschichte als Theaterstück, Film oder einen Hörbeitrag umgesetzt werden. Parallel dazu sollen Plakate entstehen, die auf das Thema aufmerksam machen und für mehr Akzeptanz werben.  

Friedensburg-Oberschule und Lambda Berlin-Brandenburg e.V. (Queer@School) mit Schwules Museum*

Die teilnehmenden Klassen der Oberschule sowie die "Schule ohne Rassismus"-Gruppe der Schule erarbeiten Ideen, wie Informationen über queere Geschichte an ihrer Schule präsentiert werden können. Dazu bietet das Schwule Museum sowie das Projekt "Queer@School" von Lambda verschiedene Workshops und Führungen an, bei denen sich die Klassen inhaltlich informieren können. Lambda bietet dabei Workshops an, die entweder in der Einrichtung oder vor Ort an der Schule von ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen durchgeführt werden. Die Inhalte dieser Workshops werden dabei mit den jeweiligen Gruppen vorab besprochen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die Gruppen der Schule das Jugendzentrum von Lambda besichtigen können.
Die Inhalte dieser Workshops wollen die Gruppen der Schule dann aufarbeiten und während des QHMs in ihrer Schule in Form von Videopräsentationen, Installationen oder Ähnlichem präsentieren.